Mühlbachschule kostet zwei Millionen mehr - Ingenieur legt Prognose vor

Mühlbachschule kostet zwei Millionen mehr - Ingenieur legt Prognose vor

Mühlbachschule kostet zwei Millionen mehr

Ingenieur legt Prognose für gesamte Baumaßnahme vor - Arbeiten im Zeitplan

Etwa zwei Millionen mehr wird der gesamte Umbau und die Sanierung der Mühlbachschule kosten, im Vergleich zur ursprünglichen Planung. Das hat Ingenieur Hans-Ulrich Kilian in der Gemeinderatssitzung am Montagabend in Schemmerhofen prognostiziert. Damit kommt die Gesamtmaßnahme mit drei Bauabschnitten insgesamt auf rund 13,5 Millionen Euro statt der ursprünglich prognostizierten 11,6 Millionen.

Die Kosten kommen jedoch nicht ganz überraschend: Einem Großteil der einzelnen Bauarbeiten haben die Räte bereits in vorherigen Sitzungen zugestimmt, die Maßnahmen des ersten Bauabschnittes sind zudem bereits abgerechnet.

„Es klingt natürlich ein bisschen bitter“, sagte Ingenieur Kilian mit Blick auf die Prognose. Doch Grund dafür seien weniger Kostensteigerungen, als vielmehr zusätzliche Maßnahmen, die nötig geworden sind. Im Vergleich zu anderen Bauprojekten sei dies „immer noch ein vernünftiges Ergebnis“.

Vor allem Dachsanierung ist teuer

Im zweiten und dritten Bauabschnitt haben vor allem die Sanierung der Dächer am 60er und 80er Jahre Bau mit größeren Summe zu Buche geschlagen, mit insgesamt rund 350 000 Euro Mehrkosten. Zahlreiche weitere Maßnahmen wie der Werkstattausbau oder die Bodenentsorgung haben zusätzliche Kosten verursacht.

In der Sitzung am Montag haben die Räte zudem beschlossen, die Toilettenanlage im Untergeschoss des Neubaus sowohl für Lehrer als auch für Schüler vollständig auszubauen. Darüber hinaus standen weitere Vergaben auf auf der Tagesordnung: Der Einbau des Wärmeverbundsystems wurde zum Preis von etwa 220 000 Euro an die Firma Braun aus Fronreute vergeben. Bei der Vergabe der Türen hatte die Gemeinde indes kein Glück: Sowohl für die Stahl- als auch die Holztüren war jeweils nur ein Angebot eingegangen, das nach Meinung der Gemeinde zu teuer war. „Wir sind damit nicht zufrieden“, sagte Ingenieur Kilian und betonte, dass er nach Einsparmöglichkeiten suche. Beide Arbeiten sollen nun neu ausgeschrieben werden.

Probleme hatten sich laut Kilian unter anderem auch bei der Lieferung der Fenstergläser und bei der Zusammenarbeit mit dem Abrissunternehmen ergeben. Der Ingenieur sprach von „heftigen Lieferproblemen bei Glas“.

Zeitplan nicht in Gefahr

Doch trotz aller Widrigkeiten geht der Ingenieur davon aus, dass bis Ende des Jahres 2017 der Ausbau des Pultdachs abgeschlossen wird. „Das muss bis Weihnachten fertig sein“, sagte Glaser. Bis zum Schuljahresbeginn 2018/2019 soll das Gesamtprojekt abgeschlossen sein. Dieses Ziel sei nicht in Gefahr, betonte Glaser. Gemeinderat Josef Bosshart nannte den Umbau eine „Operation am offenen Herzen“, aber auch eine „gute Investition in die Zukunft“.

Hier geht's zum Artikel . . .

(Quelle: Schwäbische Zeitung 11.10.2017)

Zusatz: Interaktive Tafeln, neues Werkzeug und Möbel

 

 

Zurück